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(1. Baseball- und Softballverein Karlsruhe Cougars) |
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Nach deutlicher Leistungssteigerung Doppelsieg gegen Köln
Pressemitteilung Karlsruhe, 04.05.2003 Mit einer deutlichen Leistungssteigerung melden sich die Damen der Karlsruhe Cougars in der Softball-Bundesliga zurück. Mit 7:1 und 14:12 setzen sich die Karlsruherinnen gegen die Köln Cardinals, den Dritten der vergangen Meisterschaft, durch. Von Anfang an war zu spüren, dass man sich für die schlechten Leistungen der vergangenen Spiele rehabilitieren wollte. Nach einem punktlosen ersten Halb-Inning setzte Vanessa Schleifer gleich mit Ihrem ersten Schlagauftritt Akzente. Ein Double ließ sie das zweite Base erreichen und nach einem Opferschlag von Neuzugang Michaela Dees den ersten Punkt erzielen. In der Defensive ließ Pitcherin Stephanie Küpers lediglich im dritten Inning einen Punkt zum zwischenzeitlichen 1:1 Ausgleich zu. Doch bereits im Nachschlag erhöhten die Cougars nach einer Serie von Hits auf 5:1. In der Verteidigung pflückte das Außenfeld der Cougars mit Bianca Eisele, Julia und Silvia Ernstberger eins ums andere Mal weite Schläge der Cardinals weg. Die Entscheidung fiel bereits im fünften Inning nach einer weiteren Serie von vier Hits zum 7:1 Endstand. Den Grundstein zum Erfolg legte die wieder erstarkte Offensivabteilung der Karlsruherinnen, Vanessa Schleifer mit drei Hits (unerreichbar platzierte Schläge) sowie Stephanie Küpers, Claudia Jörger und Stefanie Sachers mit jeweils zwei Hits sorgten alleine für 9 der insgesamt 10 Hits auf Karlsruher Seite.
Mit Britta Sommerfeld als Pitcherin und der wieder genesenen Juniorinnen-Nationalspielerin Brigitte Merkt als Catcher ging es in die zweite Partie des Tages. Ein Fehler in der Karlsruher Innenverteidigung ließ die Domstädterinnen schnell mit 2:0 in Führung gehen. Doch die Antwort der Cougars kam wieder prompt, ein Hit von Merkt sowie zwei Fehler in der Kölner Verteidigung brachten den 2:2 Ausgleich. Nachdem Sommerfeld die Kölnerinnen ohne Punkte von der Platte geschickt hatte, nutzen die Cougars die Schwächephase der Kölner Pitcherin Steffanie Fellmann aus, um auf 3:2 zu erhöhen und die Bases zu laden. Die daraufhin für Fellmann eingewechselte Janina Pfeiffer fand zunächst kein Mittel gegen die Offensive der Cougars und musste nach Hits von Küpers, Sommerfeld und Claudia Thoma insgesamt sechs Punkte zum 9:2 Zwischenstand hinnehmen. Wer dachte, dies sei die Vorentscheidung, irrte gewaltig. Drei Walks (vier Fehlwürfe des Pitchers, nach denen ein Angreifer ohne weitere Gegenwehr auf das erste Base vorrücken darf), ein Hit sowie ein Feldfehler brachten die Kölnerinnen bei nur einem Aus auf 9:6 heran, was Coach Rolf Hammer veranlasste, Küpers wieder als Pitcherin einzuwechseln. Mit Läufern auf dem ersten und zweiten Base spielte sie ihre ganze Routine aus und verhinderte weitere Kölner Punkte. Dabei kam den Karlsruherinnen ein Fehler von Sandra Vetter zugute, die sich nach einem weiten Schlag ins linke Außenfeld zu früh vom dritten Base gelöst hatte und nach einem Appeal Play (Schiedsrichterentscheidung auf Antrag der verteidigenden Mannschaft) für aus erklärt wurde. Im Nachschlag bauten die Cougars ihre Führung nach Hits von Katja Reissner und Brigitte Merkt wieder auf 11:6 aus. Doch noch immer war die Vorentscheidung nicht gefallen. Auf Karlsruher Seite durchlebte Pitcherin Küpers nun eine Schwächephase, in der sie nach weiten Schlägen von Wilma Kuchenbecker und Gunda Hachen insgesamt fünf Punkte zum 11:11 Ausgleich hinnehmen musste. Dass die Cougars an diesem Tage Ihre Nerven unter Kontrolle hatten, bewiesen sie direkt im Anschluss. Hits durch Merkt und Jörger sorgten für die abermalige 13:11 Führung. Doch Köln gab nicht auf, bei zwei Aus und Läufern auf dem zweiten und dritten Base setzte die starke Amerikanerin Andrea Vacura einen harten Groundball (Schlag auf den Boden) Richtung drittes Base, den Claudia Thoma mit großartiger Reaktion wegpflückte und für das wichtige dritte Aus sorgte. Nachdem Stefanie Sachers im sechsten Inning auf 14:11 erhöht hatte, schien die Vorentscheidung gefallen. Doch ein Fehler im Außenfeld der Cougars, ein Walk sowie ein unkontrollierter Wurf von Küpers brachten bei einem Aus Läufer auf das zweite und dritte Base. Ein weiter Schlag von Grentz ins mittlere Außenfeld ließ die Zuschauer aufschrecken, Kuchenbecker verkürzte auf 14:12 und auch Hachen versuchte noch zu punkten. Doch ein guter Wurf von Außenfeldspielerin Julia Ernstberger und ein Monsterblock von Catcherin Brigitte Merkt verhindern den Anschlusspunkt und führen zum wichtigen zweiten Aus. Der Kölner Wiederstand war nun endgültig gebrochen, das letzte Aus war nur noch Formsache. Auffälligste Spielerinnen im Cougars-Angriff waren Katja Reissner und Brigitte Merkt mit drei Hits sowie Claudia Thoma mit zwei Hits. Insgesamt 12 Hits bildeten wiederum die Grundlage für den Erfolg. Die nächsten Spiele
Softball-Bundesliga Brauweiler Raging Abbots – Karlsruhe Cougars, Sa., 10.05., 13 Uhr
Softball-Landesliga Karlsruhe Cougars – Schwäbisch Hall Renegades, So., 11.05., 15 Uhr
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Autor: hh
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Artikel
vom 07.05.2003, 08:41 Uhr
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