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(Schlittschuh Club Bietigheim-Bissingen Steelers e.V.) |
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Wolfgang Lindner zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück
Seit 1998 zeichnete er für die Marketing-Aktivitäten des Vereins verantwortlich, jetzt hat Wolfgang Lindner (56) seinen Abschied aus dem operativen Geschäft der „Steelers“ bekannt gegeben. Über seine Absicht hatte er Präsident Eduard Fehr und Verwaltungsratschef Norbert Lehmann bereits im September unterrichtet. Die Entscheidung fiel dann nach dem überraschenden Pokal-Erfolg der „Steelers“ gegen den DEL-Rekordmeister aus Mannheim. „Für mich ging mit dem Sieg gegen die ´Adler´ ein Traum in Erfüllung. Auf diesen Moment habe ich sechs Jahre lang hingearbeitet. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, mich wieder stärker auf meinen Hauptberuf zu konzentrieren. Trotzdem wird mein Herz weiter für die ´Steelers´ schlagen. Eishockey ist für mich wie eine Droge, da kommt man nicht so schnell von los“, so der Leiter einer erfolgreichen Brillen-Vertriebsagentur in Besigheim. Über seine Arbeit im Verein hinaus vertrat Lindner in den vergangenen Jahren auch immer wieder die Interessen der „Steelers“ auf zahlreichen Verbandstagungen des ESBG. Wie bereits mitgeteilt, ist auch der bisherige Finanz-Vorstand Thomas Richter aus dem Vorstand ausgeschieden. Für ihn rückte der Bank-Direktor der Credit Suisse Baden-Württemberg, Hartmut Wittig, nach. Verwaltungsratschef Lehmann würdigte die Verdienste des scheidenden Marketing-Vorstands: „Wolfgang Lindner hat sich um die ´Steelers` verdient gemacht. Seine Begeisterungsfähigkeit und sein großes Engagement haben entscheidend zur Erfolgsstory des Vereins in der 2. Bundesliga beigetragen. Er hat mit Leib und Seele Eishockey gelebt. Tag und Nacht stand er dem Verein zur Verfügung. Auch dafür sind wir ihm zu Dank verpflichtet.“ Lehmann kündigte an, dass die Position des Marketing-Vorstandes nicht wieder besetzt werde. Durch die Neustrukturierung des Vorstandes solle zum Beispiel auch die Sponsor-Akquise in Zukunft neu geregelt werden. „Der zeitliche und finanzielle Aufwand im Profi-Eishockey wird immer größer. Das ehrenamtliche Engagement stößt dabei an seine Grenzen. Vor diesem Hintergrund brauchen auch die ´Steelers` in naher Zukunft einen hauptamtlichen Geschäftsführer. An diesem Thema werden Vorstand und Verwaltungsrat jetzt mit Hochdruck arbeiten“, so Lehmann.
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 21.10.2004, 13:41 Uhr
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