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| Eishockey:
(Schlittschuh Club Bietigheim-Bissingen Steelers e.V.) |
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Vorbericht Steelers – EC Bad Tölz -- Tölzer Löwen jenseits von Gut und Böse
Zum ersten Mal in dieser Saison gastieren die Löwen aus Bad Tölz im Bietigheimer Ellental. Doch die gezähmten Löwen scheinen weiter hart für ihr Saisonziel kämpfen zu müssen. Das junge Team von Axel Kammerer, das vor Saisonbeginn den Klassenerhalt als Ziel ausgab, belegt momentan mit 25 Punkten den 12. Tabellenplatz und liegt damit im Soll. Der Abstand auf die Tabellenletzten Weißwasser und Essen beträgt nach dem 5:4 Heimsieg letzten Sonntag gegen den EV Regensburg mittlerweile 7 Punkte. Als eingefleischter Tölzer soll Axel Kammerer für die nötige Motivation im Kader der Löwen sorgen und diese so vor der Abstiegsrunde bewahren. Nach mehreren Lehrjahren unter Hans Zach, versuchte Kammerer bei den Kassel Huskies in der DEL erstmals ohne seinen großen Mentor sein Glück, scheiterte jedoch.
Besser machen möchte er dies in Bad Tölz und wird alles daran setzen den Traditionsclub aus Bayern in der zweithöchsten deutschen Spielklasse zu halten.
Fakt ist, dass ein Abstieg in die Oberliga ein herber Verlust für die gesamte Liga wäre. Denn kein anderes Team gehört seit so vielen Jahren der Liga an und ist daher kaum mehr aus der 2. Bundesliga wegzudenken. Löwen trafen kaum ins Schwarze Das größte Problem der Tölzer liegt im Tore schießen. Kein Team erzielte in der bisherigen Saison weniger Tore (55) als der EC Bad Tölz. Der junge Löwensturm gilt als einer der unerfahrensten der Liga. Mit mehreren Eigengewächsen wie Marcus Männer, Christoph Fischhaber, Sandro Schönberger und Michael Baindl stehen im aktuellen Kader vier junge Löwen die über großes Potential verfügen. An der Isar wurde bekanntlich schon immer viel Wert auf die Jugendarbeit gelegt. Die Kanadier Jeff Hoad und Rod Stevens wurden weiter verpflichtet, dazu gesellte sich John Kachur, der zuletzt beim Heilbronner EC spielte. Anders sieht es dagegen in der Defensive der Bayern aus. Mit Peter Gulda (zuletzt Regensburg), Jan Schinköthe (Straubing), Duane Harmer (Trondheim) und Adam Borzecki (Reading Royals, ECHL) sollten die Abgänge von routinierten Leuten wie Florian Leitner, Derek Mayer, Chris St. Croix und Anton Prommersberger ersetzt werden können. Diese Wechsel brachten bisher kaum Veränderungen – weder zum positiven, noch zum negativen - mit sich. Weitere junge Spieler ergänzen die ansonsten solide stehende Abwehr. Rückkehrer zwischen den Pfosten Für den nach Essen abgewanderten Patrick Couture steht nun wieder der britische Goalie Mark Cavallin zwischen den roten Eisenstangen. Nach einem zweijährigen Gastspiel beim EV Regensburg trägt der erfahrene Torhüter seit diesem Sommer wieder das schwarz-gelbe Trikot der Tölzer. Er tritt hier jedoch ein schweres Erbe an, da Couture zu den absoluten Publikumslieblingen an der Isar zählte. Nach zuletzt eher weniger erfolgreichen Wochen, konnten die „Tölzer Buam“ vergangenen Sonntag mit einem 5:4 Heimsieg gegen den EV Regensburg ein Ausrufezeichen setzen und können somit durchaus selbstbewusst an die Enz reisen.
Ohne Ausfälle treten die Bayern ihre Reise ins Schwabenländle an. Dagegen steht dem SC weiterhin Philipp Schlager, der immer noch bei der U-20 Weltmeisterschaft in Slowenien im Einsatz ist, nicht zur Verfügung. Doch ein Sieg wird auch ohne Schlager für das Team von Uli Liebsch Pflicht sein, will man an der Tabellenspitze dran bleiben.
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 16.12.2005, 13:00 Uhr
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